Bee for nature. Be for nature.

Beides steckt in unserem Namen – und genau darum geht es.

Guter Honig entsteht dort, wo sich die Natur entfalten darf. Rund um Mornshausen an der Salzböde finden unsere Bienen genau das: blühende Wiesen, naturnahe Wälder und eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Hier sammeln sie den Nektar für unseren Honig – und jeder Löffel erzählt ein Stück davon.

Natürlich bleibt auch unsere Region von den Herausforderungen unserer Zeit nicht unberührt. Artenvielfalt und intakte Lebensräume sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr freuen wir uns, dass rund um Mornshausen viele Flächen heute biologisch bewirtschaftet werden, extensive Weidenutzung betrieben wird und die Natur hier noch viel Raum findet.

Unser Ort liegt mitten im reizvollen Gladenbacher Bergland. Südlich erhebt sich der 448 Meter hohe, bewaldete Dreisberg, der Hausberg der Mornshäuser. Zwischen seinen Waldrändern und den Ufern der Salzböde erstrecken sich Wiesen, Felder und Weiden – ein abwechslungsreicher Lebensraum für Pflanzen, Tiere und natürlich unsere Honigbienen.

Nixböde

Auf der anderen Ortsseite prägen das Tal und die Hänge entlang der Nixböde, ein Zufluss der Salzböde, das Landschaftsbild. Auch hier wechseln sich Grünland, Getreidefelder, Weideland und kleine Waldinseln ab. Diese Vielfalt macht den besonderen Charakter unserer Heimat aus.

Davon profitieren nicht nur unsere Bienen. Im Nixbödetal sind das scheue Rebhuhn und die singende Feldlerche, aber auch Stare, Drosseln, Spechte, Neuntöter, Goldammern, Schwarzkehlchen, Bluthänflinge, Stieglitze und Gartenrotschwänze zuhause, ebenso wie zahlreiche Schmetterlingsarten – darunter der schöne Kaisermantel, der Große Fuchs, der prachtvolle Schwalbenschanz, der unscheinbare Rotklee-Bläuling oder der seltene Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Viele Wildbienenarten finden hier Nahrung und geeignete Lebensräume. In den Wiesen geben verschiedenste Grashüpfer Sommerkonzerte.

Eine vielfältige Natur ist die beste Grundlage für guten Honig.

Schmetterling des Jahres 2026: Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling

Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling wurde vom BUND zum Schmetterling des Jahres 2026 gewählt.

Im Nixbödetal fühlt sich der kleine Tagfalter, wohl. Hier findet er nicht nur den Großen Wiesenknopf als Wirtspflanze, sondern auch die Knotenameise, auf die er bei seiner Entwicklung angewiesen ist. Fehlt auch nur einer dieser beiden Bausteine, stirbt er aus. Auf der Roten Liste Hessen wird er als „gefährdet“ geführt.

Der Tagfalter ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt

Vogel des Jahres 2026: Das Rebhuhn

Das Rebhuhn fühlt sich ebenfalls im Nixbödetal wohl. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Hessens und Deutschlands, denn der schöne, aber scheue Hühnervogel, wird auf der Roten Liste Hessen als „stark gefährdet“ geführt.

Das Rebhuhn ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

Die Blauflügel-Prachtlibelle

Die Blauflügel-Prachtlibelle wird ihrem Namen gerecht. Wenn sie ufernah an der Nixböde nach Insekten jagt, ist dies ein schönes und sehenswertes Schauspiel. Die Blauflügel-Prachtlibelle stellt hohe ökologische Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie lebt nur an sauberen, sauerstoffreichen Fließgewässern und ist daher ein guter Indikator für eine intakte Natur.